acappella absurd aktuell
Ruhm posthum!
Liebe Waschgemeinde,
posthum wird uns noch die Ehre zuteil, nach der wir so lange überall in der Republik gesucht haben. Nun haben wir es schwarz auf weiß für immer und ewig. Wer es als...
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Dönekes 2007
Dezember 07
Liebe Weihnachts-Jubelchöre!
Gez nich zusammenzucken wegen des Bildchens oben! Wir wollten nach unserem letzten Auftritt in diesem Jahr doch noch im Senftöpfchen ein schön weihnachtliches Foto für die Homepage machen und haben extra das Weihnachts-Dekotöpfchen nebst Engelken aus der Garderobe auf die Bühne geschleppt...nur war der Lichttechniker auf die Schnelle nirgends zu finden, weshalb das jetzt ein wenig duster geworden ist, aber: Hey! Der gute Wille war da! Und ausserdem ist's ja auch viel authentischer, so grau in grau, nichwahr? Machen wir uns nix vor: Kalt war's damals im Stall, kein Lichtechniker weit und breit und die Enkelkes froren bitterlich und hockten sich auf wärmende Buchstaben, die irgendjemand mal wieder nich abgeholt hatte...oder so ähnlich...wie auch immer:
Euch ein FROHES FESCHTLE, lasst es locker angehen und kommt gut rüber.
Das is das Wichtigste! Mahlzeit!
November 07
Hallo liebes Publikum und Nichtpublikum!
München, Bonn, Köln, Voerde - und die Frisur sitzt.
Tja: wenn das mal nicht der Jet-Set ist, dann weiß ich auch nicht...
Auch der Oktober war wieder ein sehr ereignisreicher und vor allem symbolträchtiger - ja, beinahe möchte ich sagen: mystischer. Aber eben nur beinahe. Also bleibe ich lieber bei symbolträchtiger... Denn.
Wir feierten ja mit Pauke und Trompete unsere Premiere im Kölner Senftöpfchen (von einem Kurzauftritt, den wir im letzten Jahr absolvierten, mal abgesehen...). Jedenfalls zeigte uns der Blick auf den immerwährenden Heiligenkalender an diesem Tag (der 22. Oktober wars gewesen), daß dieser Tag nicht nur der Geburtstag der weltberühmten Organistin, Pianistin, Cembalistin und Musikpädagogin Käte van Tricht ist (und der Lotti Helmut - nee: andersrum) sondern: daß dieser Tag vor allem der Gedenktag des (jetzt kommts:) Heiligen Ingebert ist!!! Na???? Staunen und Kopfschütteln allerseits??
(Für die, die jetzt noch Verständnishilfe brauchen: wir haben doch kürzlich den Publikumspreis der St.Ingberter Pfanne eingeheimst! Siehe Döneken September...)
Is das nich ein Dingen? Da konnte das Konzert ja nur dufte werden!
Bei näherem Hinsehen entpuppte sich der Hlg. Ingbert dann allerdings als ziemlich weicher Keks (bei allem Respekt). Oder zumindest als ziemlich unbeschriebenes Blatt. Er ist scheinbar nicht gerade der spektakuläre Tausendsassa in der Top10 der Heiligen.
Außer daß er ein Eremit war und sich seine Einsiedlerzelle auf dem heutigen Stadtgebiet von St. Ingbert befand, weiß man nix von ihm. Auf Darstellungen wird er meist vor einem Kreuz oder einer Höhle gezeigt. Erstaunlich ist, daß er als Saarländischer Heiliger nicht mit einem Schwenkgrill dargestellt wird. Oder mit einer Pfanne...
Man geht davon aus, daß er im 6.Jahrhundert gestorben ist. Davon würden wir dann auch mal ausgehen. Sonst wäre er ja bald 2000 Jahre alt...
Nuja. Bei diesen belehrenden und erbaulichen Neuigkeiten wollen wir es dann mal belassen. Damit sind wir schließlich unserem Auftrag, zu erheitern, zu unterhalten, aber auch zu belehren und die Wissenschaft und das Wissen zu fördern mehr als nachgekommen, finde ich.
In diesem Sinne! Alle Grüße!
Oktober 07
Liebe Gemeinde!
Der Herbs, der Herbs, der Herbs is da!
Soviel zum Wetter.
Ansonsten lümmeln wir gerade mal kurz aufm Sofa herum, weil der September doch ein ereignis, auftritts- und speisenreicher Monat war. Oja.
Der dickste Hund war natürlich unser erfolgreiches Einsacken der St. Ingberter Pfanne! (in Worten: Publikumspreis des Kleinkunstpreises St. Ingberter Pfanne 2007) (Wobei unsere Damen gleich meinten, dass sei ja wohl die Höhe: ?Zuhause das Geschirr inne Küche bringen kriecht ihr nich hin. Aber dann in Ingbert die Pfanne abräumen.!!!" Und ?also so was!" haben sie auch noch gesagt...)
Wir waren jedenfalls reichlich uffgeregt und nach der Preiseinheimse auch nicht wirklich unstolz. Wir haben uns auf der Rückfahrt gleich im Überschwang wie die großen Herren an der Autobahnraststätte noch Extraketchup zu den Pommes bestellt!
Überhaupt sind wir jetzt ziemlich abgehoben. Muß man schon sagen. Pedda will sich sogar die Pläte vergolden lassen (?Pläte" ist rheinisch für Glatze - wir sagen das jetzt immer dazu, so abgehoben sind wir! Es sind tatsächlich schon Stimmen laut geworden, daß man ?Dönekes", ?Filmskes" und ?Bildskes" auch übersetzen müsste, sonst kennt sich doch die Weltöffentlichkeit nicht aus. Dann schrammt man an Preisen wie dem Oscar, dem Grammy, dem goldenen Bronzestier in Silber, dem Schwitzthaler Eierbecher, der Hornstädter Watschen, der Überzwercher Niederkunft, dem Sagenumwobener Kleinstmichel, dem Bamberger Bembel und dem Hamburger Hamburger vorbei, nur weil kein Mensch weiß, was ein Döneken ist.
Das wär natürlich blöd. Aber andererseits: widerum!
Wer Lust hat kann ja mal ein Stimmungsbild im Gästebuch abgeben zu ?mehr oder weniger Rheinisch auf der Homepage"... Vielleicht verleihen wir auch einen Preis für den besten Eintrag.
Die ?Düsseldorfer Kniescheibe in Blech" vielleicht...
Vielste Grüße...
September 07
Ey!
Wir ham den
Publikumspreis der St.Ingberter Pfanne '07 gewonnen! (Für alle, die's nicht wissen: Das ist ein bekannter Kleinkunstpreis, Mensch!) Ist das nicht supersupersuper? Wir freuen uns immer noch bucklig! Der Immo hat sich die Pfanne erstmal unter den Nagel gerissen und plant heute abend ein Candlelight Dinner! (Nur sie und er! Es gibt Currywoscht). Nächste Woche kriegt sie dann der Ansgar, er murmelte schon was von "dann kaufen wa ihr ma ne orntliche Brille". ...Ihr seht also, die Pfanne hat sich bei uns schon bestens eingelebt!
Und dann wurde zu allem Überfluss die Preisverleihung auch noch vom SR-Fernsehen mitgeschnitten...war das aufregend! Überall Leute, die einem sagen, wo man hinlatschen muss, damit man nicht ganz so blöd rumsteht wie sonst immer und wo man nicht hinlatschen darf, weil dann die Kameras das ganze unansehnlichen Technik-Gerümpel auf der Bühne im Hintergrund mit einfangen undundund...nicht zu vergessen, die freundliche Dame mit dem Schminkepinsel, die immer hektisch über Peddas Glatze wienerte, weil's "schon wieder glänzt".
Also, an dieser Stelle jetzt nochmal allerherzlichsten Dank an alle St.Ingberterinnen und St.Ingberter, die uns den Publikumspreis ermöglicht haben ! Was man mit so einem Preis machen kann, erfahrt Ihr bei den Fotostories.
Macht's gut, ne???
August 07
Liebe Gemeinde!
Ich bin mir ja nicht ganz sicher, aber es könnte sein, daß hier jetzt mal der Ort ist, ein Döneken zusammenzukriegen, indem ich einfach nur in Erinnerungen schwelge von den herrlichen Auftritten, die wir in der letzten Zeit absolvieren durften! (Achtung: geht los!) Nääää, watt war datt schön!
So. Jetzt ein paar Details: Mittendrin natürlich unsere drei Abende in Berlin im BKA, an denen wir uns so köstlich amüsiert und vor allem vollgefressen haben: nämlich bei "Mustafas Gemüse Döner" direkt vor der Tür, bei dem Teile des Ensembles sogar vor und nach dem Konzerte vorstellig wurden... (Und Mustafa verteilt auch Fleisch im Gemüsedöner - keine Sorge). Sehr schön fürs Publikum sicher, daß am zweiten Abend dem Peter seine Hose beim Gitarrensolo riß und zwar an der Stelle, wo´s spannend wird und zwar von Gürtelschnalle vorne bis Gürtelschlaufe hinten. (Toll, daß Tinchen, die gute Fee vom BKA eine so heiße Nadel nähte, daß die Buchse am nächsten Tag wieder im Nahkampf eingesetzt werden konnte.) (Die Narben sind allerdings heute noch zu sehen - Peter ist nicht so schief gewachsen, das ist nur die Hose...)
Oder Neunkirchen! Ach, Neunkirchen, wie schön wars da! (Das ist übrigens bei Saarbrücken, für alle die, die irgendwann einmal die Pilgertour "Auf Waschkrafts Spuren" organisieren wollen...)
Das ist jetzt Zufall - aber auch hier betörte vor allem (neben verflixt netten Veranstaltern) das Catering: es gab Baguettes in geschmierter Hülle und Fülle: ganze Einkaufszettel waren da zwischen den Baguetteshälften untergebracht... EInfach Fa-bel-haft!
Schön war auch, daß ein übermotivierter Nachbar die Polizei achon alarmiert hatte, bevor das Openair-Konzert überhaupt losging! Aber das wurde auf gutealte Neunkjirchener Art gelöst, indem dem Mann mit den prognosesicheren Ohren ein Wöschken vorbeigebracht wurde...
Die Woche drauf schlugen wir wieder im Saarland zu und zwar in Saarbrücken! Auch hier (wieder Zufall!): ein phantastisches Catering: nämlich eine anschließende Einladung ins Steakhaus. Und das ist janu mal wirklich ein Wort! Ein ganzes Evangelium quasi... (Wie heißt es so schön im Saarland: "Hauptsach gutt gess!")
Es folgten das gemütliche Parkfest im duften Waltrop und das Schadowstrassenfest - und es war vor allem unsein Fest, mal wieder in Düsseldorf zu singen. So viele Leute und so schönes Wetter und so gute Laune (und natürlich auch ein ziemlich leckeres Catering. Danke der Nachfrage.)
Ich glaub ich hab Hunger...
Viele Grüße an alle, die da überall dabei waren!!!
Ich muß ma was essen...
Juli 07
Hörschaften!
Nu ist es ja beinahe schon Äonen her, dass wir uns mit einem frischen Döneken gemeldet haben. Aber dies nicht etwa, weil nix passiert wäre - neenee, weit gefehlt: es ist die ganze Zeit soviel am passieren, dass man kaum noch weiß, wo einem der Kopp steht!
Wir ziehen nämlich mit reichlich Jesang durche janze Republik, um unsere Mission zu erfüllen bzw. um endlich mal rauszukriegen, was denn unsere Mission eigentlich ist...
Soviel können wir jedenfalls schon sagen: es gab bislang keine weiteren Verletzungen oder Selbstverstümmelungen unsererseits! Dafür gab es haufenweise nette Leute, begabtes Publikum und Spielorte von sehr angenehm bis sehr ulkig... Und um jetzt mal eines der Geheimnisse unseres Erfolges zu lüften: es gab auch haufenweise lecker Essen!!! Problematisch gestaltet sich in Sachen Nahrungsaufnahme nur eine besondere Waschkraft-Tradition. Diese Tradition ist so alt wie Pfarrer Schmitzkes Bart: nämlich ca. ein halbes Jahr. Denn bei unserer ersten gemeinsamen Konzertreise mit den neuen Kollegen wurde diese Tradition einfach am Konferenztisch geboren (also in diesem Fall am Armaturenbrett): es wurde die Tradition erfunden, bei jeder Fahrt zum Auftrittsort an einer Autobahnraststätte einmal eine bestimmte Fastfoodkette zu besuchen und dort zu speisen.
Diese Tradition begann allerdings bereits bei der zweiten Tour etwas schwererzufallen - und von da an wurde von Mal zu Mal der Schritt in die Burgerbutze immer schwerfälliger, immer zaghafter wurde der Jubel um den Fastfoodfatzke und seine Frittenquelle, immer öfter werden fadenscheinige Ausreden versucht wie ?kein Hunger" oder ?mir is schon schlecht", nur um den jeweiligen Steuermann an der Raststättenabfahrt vorbei karriolen zu lassen.
Aber stets findet sich mindestens einer, der aufheulend darauf verweist, dass in unserer schnellebigen Zeit des zunehmenden Werteverfalls, wo niemand mehr an nix glaubt, doch wenigstens wir, als Vorbild für Jugend, Erwachsene und Greise an den althergebrachten Traditionen festhalten sollten.
Also beißen wir uns durch...
Juni 07
Herrschaftn!
Heute gibts mal ein Döneken zum Thema: "Das Leben als Acappella-Fuzzi ist kein Zuckerlecken" oder auch: "Immo gibt alles!".
Wir waren doch die Tage in Hannover, nich?! (Die von euch, die dabei waren und es noch wissen, werden sich daran erinnern!) Zunächst lief auch alles rund: Die Abfahrt von Düsseldorf war beinahe pünktlich, die Crew war komplett, kein Equipment wurde vergessen (außer nem Dutzend Stullen und einer Kaffekanne), die Fastfoodbutze an der Raststätte Gütersloh-Süd hielt dafür reichlich Burgermaterial bereit, die Wegbeschreibung stimmte und wir kamen sogar pünktlich zum Soundchek im Hannoveraner Pavillon, wo auch alles perfekt war: es gab Bühne, Stühle, ein duftes Buffet mit Kaffee, Bütterchen und Görkskes - kurz: wir wähnten uns in Sicherheit und dachten, alles würde gut werden und weiter nach Plan verlaufen.
ABER: da hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht, bzw ohne Ansgar und Immo, das neue Traumpaar des blutigen Stunts, den Carusos der Notaufnahme, den Schumis des Martinshorns, den Germanys Next Top Models der Selbstverstümmelung - ja, man könnte sagen: den Sissi und Franz der hannoveraner Ambulanz.
Obwohl zunächst noch alles nach Plan lief: wir absolvierten eine sehr hübsch geratene Singerei und hampelten zu allseitiger Freude unsere Show über die Bühne.Fast noch erfolgreicher fraßen wir im Anschluß noch weitere Schneisen ins Buffet, um uns schließlich umzuziehen und dem wohlverdienten Feierabend in die geöffneten Arme zu eilen. Jeder von uns träumte seinen eigene Feierabendphantasie: Peter von einem Bad in Kaffee, Pedda vom Austausch mit Gesangskollegen, Ansgar vom sorgfältigen Auspacken des Koffers in den Hotelspind und Immo schließlich sprach schon seit längerer Zeit von nichts andrem, als dem Rundtrinken der Cocktailkarte in der Hotelbar.
Und so machten wir uns frohgemut gegen Mitternacht auf zu unsrem Hotel, dessen Parkplatz wir dann auch bald erreicht hatten. Und jetzt kommts. Als nämlich Immo jubilierend, mit einem volltönenden "Hurra! Cocktails" auf den Lippen aus dem VW-Bus hopste, wollte es eine unglückliche Fehlplanung in der Verknüpfung seiner und Ansgars Bewegungsabläufe, daß Ansgar gerade in dem Moment die Wagentür zudonnerte, als Immo seinen zarten Ringfinger in die Türfüllung gelegt hatte. Woraufhin (jetzt beginnt der unappetitliche Teil der Berichterstattung) Immo die Erfahrung machte, daß eine Fingerkuppe nihct ausreicht, um eine VW-Bustür am Zuknallen zu hindern.
Bitzschnell wußte jeder, was zu tun war: Peter und Pedda riefen: wir vertreten euch in der Hotelbar! Ansgar wischte mit einem Tempo das Blut vom Autolack und Immo brüllte, daß es eine Art hatte.
Schließlich verbrachten Immo das Opfer und Ansgar der Schlächter die nächsten Stunden in der Ambulanz, wo sie auf die Frage des Arztes "Warum haben Sie den Fingernagel nicht mitgebracht?!" keine Anwort wußten. Die Peter warteten so tapfer wie sehnsuchtsvoll in der Hotelbar aufs Kollegium, bis sie rausgeschmissen wurden. Um Immo noch weiter zu beschämen, schloß nämlich die Bar in dem Moment ihre Pforten, als Immo mit einem eingemullten Arm wie ein Schneemann, vor der Bar aus dem Taxi stieg, so daß ihm nichts übrigblieb, als den Kopf in die Minibar zu legen.Am nächsten Morgen vermeldete Gerald dann, als er den Wagen geholt hatte: "Immo, dein Nagel liegt noch draußen!" - wovon wir uns natürlich vor Ort überzeugten.Wir salutierten an der Stelle, wo Immo sein Letztes gegeben hatte und der Nagel lag, dann fuhren wir winkend davon und sangen den alten Trude-Herr-Klassiker: "Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier..."
Und wenn ihr jetzt wissen wollt, wieso Accapella-Fuzzi sein kein Zuckerlecken ist, kann ich euch nur sagen: Es ist kein Zuckerlecken, aus so einer Kleinigkeit eine so dicke Geschichte zu blasen!!!
So ist das nämlich!
Küßchen!
Aprilo 07
Herrschaften.
Wieso sind die Dönekes eigentlich und gelegentlich so unpünktlich?
Manchmal ist es mit den Dönekes wie verhext. In manchen Monaten sitzt man da, hat den Computer parat und die Tastatur gespitzt und wartet und wartet und wartet und: nix passiert. Kein Döneken weit oder breit. Dann kocht man sich einen Kaffee und guckt aus dem Fenster und watt is: ooch kein Döneken zu sehen. Dann öffnet man zB die Wohnungstür und geht mal in den Hausflur, um zu kieken, ob veilleicht ein Döneken vor der Tür steht oder durch den Hausflur schlufft - aber auch da: nix zu sehen. Und schon gar kein Döneken. Wattnu?, denkt man sich. Sollte man rausgehen und draußen ein Döneken suchen? An der Ecke? An der Bushaltestelle? Im Supermarkt? In der City oder im Keller?
Eigentlich eine gute Idee, werden jetzt viele sagen - aber was ist, wenn man draußen auch kein Döneken findet und stattdessen, wenn man nach Hause kommt, sich herausstellt, daß in der Abwesenheit zu Hause der Punk abging? Das Haus wurde umstellt, die Bude gestürmt von 20 Polizisten und Polizistinnen nebst 6 Löwenbändigern und verschiedenen Veterinären verschiedenerNationalitäten und Geschmacksrichtungen, weil wohlmeinende und besorgte Nachbarn auf meinem Balkon, den ich gar nicht habe, verschiedene Löwenzähne beobachtet hatten und sofort die Polente alarmiert hatten?
Das müßter euch mal vorstellen!
Da bleibt man doch lieber zuhause, oder nich?
Bei sowas will man doch dabei sein, stimmts?!
Dann gibts natürlich auch Monate, wo ein Döneken das andere jagt und man kommt mit dem Dönekesschreiben gar nicht nach. Das gibts natürlich auch.
Aber meistens läuft ja alles ganz normal.
Ein Döneken passiert, man schreibts uff, setzt es auf die Homepage und alle sind glücklich.
So ist es eigentlich immer, allerdings eher selten.
Man steckt halt nicht drin, nicht wahr?
Aber das wichtigste ist, daß überhaupt ein Döneken da ist und die Startseite der Homepage einigermaßen gefüllt aussieht.
Um das zu erreichen gibts natürlich auch Trickss, wie zB das Einfügen von Absätzen. Oder man schreibt einfach ein paar Buchstaben mehr ins Wortt als duden,mäßig vorgesehen.
Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
So. Nu will ich aber mal los, Dönekes suchen!
Seid gegrüßt von euren Waschbuben
Januar 07
Liebe Gemeinde, es ist soweit!
Um es literarisch zu sagen: ?Rumms!, da geht die Bombe los!"
Es ist soweit: hiermit enthüllen wir feierlich, kichernd und freudevoll die neuen Sterne am Waschkrafthimmel: Es sind keine anderen als:
Tätätätä!!!
Ansgar Machalický und Immo Blumhoff!!!
Tätätätä!!!
Unsere beiden neuen Gesangs-, Bewegungs- und Chaoswunder haben wir in mühseligster Kleinarbeit und Haarspalterei aus den Zigmillionnen herausgesiebt und gesondert, die uns so beim Weg vom Sofa zum Kühlschrank über den Weg gelaufen sind.
Wir haben uns die Auswahl natürlich nicht leicht gemacht, denn die beiden treten ja ein großes Erbe an, nicht wahr?! Deshalb haben wir natürlich auch nicht die Erstbesten genommen, sondern höchstens die zweit- oder drittbesten, ist ja logo. Wir wissen doch, was wir euch schuldig sind, gell?!
Und nun klemmen die Zwei schon seit geraumer Zeit in der Ruderbank der Wachkraftproben und pullen was das Zeug hält - denn nach mehreren furiosen Probeauftritten (u.a. auf der Freiburger Kleinkunstbörse) zieht ja jetzt am Horizont das Morgenrot der ersten Konzerte auf und da wollen wir natürlich glänzen, so wie ihr es von uns erwartet und gewohnt seid!
Noch mehr Infos, Bilders und Bios über unsere neuen Lieblinge werdet ihr binnen kurzem hier auf der Seite finden... Alsdann: Seid geherzt von euren Waschkraften!
Noch nicht genug Dönekes? Dann gehts hier zu den Dönekes von 2006


