acappella absurd aktuell
Ruhm posthum!
Liebe Waschgemeinde,
posthum wird uns noch die Ehre zuteil, nach der wir so lange überall in der Republik gesucht haben. Nun haben wir es schwarz auf weiß für immer und ewig. Wer es als...
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Unsere Nordsee-Inseltour 2008
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12. August: Langeoog
Hurrahurra: Langeoog, die erste Station unserer großen und sagenhaften Inseltournee! Nach einer hinreißend schönen Überfahrt mit der Schiffschaukel
landeten wir trockenen Fußes auf der hübschen Insel Langeoog. Dort gibt es jede Menge Sand, Wind, Straßencafés, Kinder mit Buddeleimer, Eltern mit Kindern mit Buddeleimern und Fahrräder mit Eltern mit Kindern mit Buddeleimern.
Außerdem hats noch Häuser, Elektroautos und vor allem: Strandkörbe in allen Farben und Windrichtungen.
Und ein Lale-Andersen-Denkmal gibt es auch. Unter der Laterne selbstverständlich.
Unser Konzert fand im "Haus der Insel" statt, was wir einen sehr passenden Namen fanden.
Dort überprüften wir dann direkt mal den guten alten Dr. Ebel auf seine Bühnentauglichkeit, und siehe da: Es war noch alles so wie früher! (Sie war also nicht vorhanden, haha.)
Und so starteten wir denn bester Laune in unser erstes Seekonzert - nicht mal die Tatsache, daß unser Catering nur aus einer kleinen Kiste Sprudel bestand, konnte daran etwas ändern...
(Naja: dass der Peter sich seinen geliebten Kaffee für sagenhafte 1,80 im Automaten ziehen musste und einen davon auch noch in die Dünen kippte, war schon eine herbe Zerreißprobe für ihm seine Nerven...)
Hübsch widerum war, dass es keinen Lichtfuzzi gab, und wir so neben der Bühne eine große Spielwiese hatten, auf der sich der Dr. während des Konzertes austoben konnte: Licht an, Licht aus, Vorhang auf, Vorhang zu, Saallicht an und aus - ach: es war ein Fest...
Hier das Publikum auf Langeoog zum Draufklicken & Vergrössern:
13. August 2008: Wangerooge
Kann uns eigentlich jemand erklären, warum es Langeoog heißt und Spiekeroog - aber Wangerooge? Diese Frage hat uns beinahe den ganzen Inselaufenthalt über beschäftigt und wir sind alle kaum in den Schlaf gekommen darüber... Jedenfalls ist Wangerooge ebenfalls eine Insel mit ziemlich viel Wasser drummerum. Unser Auftritt fand statt im Konzertsaal mit dem aussagekräftigen Namen "Mehrzweckhalle". Das ist nun zwar ein überraschend schlichter Name für so einen renommierten Jubelfelsen wie Wangerooge - aber es war immerhin eine treffende Beschreibung. Denn während wir den Soundcheck machten,
gingen ständig Türen in irgendwelchen Ecken des Saales auf und Herren in Tenniskleidung forderten, daß man mit dem Radau aufhöre oder wenigstens die Lautsprecher im Tennishallenbereich abschalte...
Das Konzert selbst war dann wieder ein großer Spaß und das anwesende Publikum hatte sich scheinbar im Strandkorb reichlich gute Laune angesessen! Sehr schön wars gewesen.
Den Abend ließen wir ausklingen (wie man so hübsch sagt) in der Kaschemme "Treibsand", die uns der liebeLichtmeister Michael empfahl (der dann auch noch gleich mitkam...).
Schließlich leuchteten uns die Feuer von Wangerooge heim und wir sanken zufrieden in die Betten.
Genauso wars.
14. August 2008: Norderney
Nee, watt schön. Es reißt nich ab. Nachdem wir dem schönen Wangerooge die letzten Abschiedstränen über die Reling zugetropft hatten, sind wir zur anderen Seite des Fährschiffes und haben Norderney ein freundliches "Huhu!" enttgegengewunken.
Dort haben wir uns dann schon direkt im Bus von der Fähre zum Hotel so daneben benommen, dass wir die ersten Kontakte zum Publikum knüpfen konnten. Das Kurtheater auf Norderney war dann ein solcher Augenschmaus, dass wir erstmal gar nicht wussten, wohin mit uns: so ein hübsches Plüsch-Schatulleken...!
Das hat uns wirkich sehr gut gefallen! Auch dass wir dort noch einen rechtschaffen gefüllten Saal hatten, obwohl bei herrlichem Wetter auf dem Kurplatz ein Openair-Festival mit Elvis lief, hat uns sehr gefreut. Achja: und die junge Dame, die so tapfer alleen und unerschrocken in der ersten Reihe saß: Das hat uns auch begeistert. Begeistert hat uns außerdem, dass wir auch auf der dritten Station immer noch kein Equipment verloren hatten, trotz der ganzen Ein- und Ausladerei ...

- ...von Container...

- ... zu Container ....

- ... von Schiff ...

- ... zu Bahn ...

- ... zu Pferdekutsche!
Aber unser Containerbeauftragter Immo hat da wirklich einen duften Job gemacht.
Und Gerald der Unverwüstliche sowieso. Die beiden.
Echt. Die schaffen wirklich was weg. Die Nummer eins an Pult und Tresen.
15 August 2008: Juist
Juist, die letzte Station unserer Nordseesause war uns ebenfalls ein reines Vergnügen! Dieser schnuckelige Sandhaufen hat sich mal wirklich gewaschen.
Und er ist so klützeklein, daß man eigentlich die ganze Zeit balancieren muß, damit man nicht links oder rechts runterfällt. Ehrensache, dass wir auf der Hinfahrt auch hier wieder -wie übrigens bei allen Fährfahrten- den arglosen Reisenden mindestens ein Liedlein ins Gesicht brüllten und dann auf unser kommendes Konzert am Abend aufmerksam machten
Der Festsaal der Insel war auch prächtig geschmückt und rundum mit hübschen Geranien bepflanzt, was ganz allerliebst anzusehen und anzusingen war. Außerdem liegt dieser Festsaal auf dem höchsten Punkt der Insel und man kann rechts und links aus den Fesntern übers Meer kieken. Beziehnungsweise rechts und links runterfallen mit Anlauf... Und wie bei allen unseren Inselkonzerten hatten wir wieder ein ganz hinreissendes Publikum!
So ein Inselurlaub macht scheinbar ausgesprochen feierwillig. Wir haben es jedenfalls sehr genossen.
Anschliesend haben wir dann noch im "Köbes" eine zünftige Schnapsprobe gemacht - also, ich meine: wir trinken ja nischt, nich? Deshalb gabs auch immer nur einen Schnaps nach dem andern und es wurde dann noch sehr ulkig. denn nachdem wir denn auch noch in der "Welle" ein bißchen weiterprobiert hatten, gings dann noch mitten in der Nacht zum Fußballspielen an den Strand...
... denn man muß sich ja auch um den Körper kümmern und nicht immer nur um die geistigen Dinge.
Als Fazit unserer Inseltour können wir nur feststellen, daß unser selbsterfundener Slogan "Singen auf der Nordseeinsel geht dem Künstler auf den Pinsel" absolut unwahr, gelogen, danebengelungen, unsinnig, grundlagenentbehrend und überhaupt ist. Wir können das nur empfehlen! Moinmoin allerseits.
























