acappella absurd aktuell
Ruhm posthum!
Liebe Waschgemeinde,
posthum wird uns noch die Ehre zuteil, nach der wir so lange überall in der Republik gesucht haben. Nun haben wir es schwarz auf weiß für immer und ewig. Wer es als...
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Publikum des Monats 2008
Dezember 2008
Königswinter, 11.12.08
Was ist doch Königswinter für ein hübsches, pittoreskes, verschnurzeltes Städtchen! Und was haben wir für ein hübsches, pittoreskes und verschnurzeltes Jahresendkonzert gefeiert. Wir hatten mal wieder ein ganz ausgesuchtes - man möchte sagen elitäres - Publikum, daß nicht zuletzt durch die hinreissende Hingabe der Betriebsfeier der Firma "1A Zukunft" uns zu betören vermochte. Noch mal einen ganz lieben Gruß an euch und wir wünschen euch: Alles alles Gute für die Zukunft!
Wir haben ja gestaunt wie die Funkemariechen im Sommer, als, nachdem gerade mal 6 Takte des ersten Liedes verklungen waren, am Ende des Konzertsaales eine riesenhafte Schiebetür aufgetan ward und uns ein munteres Häuflein Publikum ankiekte... Da haben wir ja vor Lachen fast nich mehr singen können. Denn: "Vorhang auf! Bühne frei!" kennt man ja. Aber "Vorhang auf! Voila - das Publikum!" war uns wirklich neu! Herrrrrrrrrrlich.
Außerdem haben wir rausgekriegt, warum Königswinter Königswinter heißt: weil nämlich: sowas von eisekalter Garderobe haben wir wirklich im Leben noch nie gehabt. Echt jetzt. Wie´n Eisbär anne Füße. Höchstens!
Und nun wünschen wir allen allen den Königswinteren und allen Publikummen, die uns in diesem Jahr erfreut haben, ein hübsches, pittoreskes und verschnurzeltes Weihnachtsfest ud allerseits: Bumms Neujahr! Und zwar allen! Nebst allen Zugereisten, versteht sich.
Schwerte, 10.12.08
Hei, wir waren in Schwerte in der Rohrmeisterei! Das war schön gewesen! Und man kann ja hin, her und sonstwohin überlegen, woher der schöne Name "Rohrmeisterei" stammen könnte, und es fallen einem die lustigsten Sachen ein. Also echt. Das gehört jetzt aber nicht hierher. Da könnter uns mal persönlich fragen, wenns euch interessiert. Dann erzählen wir das mal im kleinen Kreis. In Einzelgesprächen vieleicht oder wir verbinden das direkt mit einer Typberatung oder einem Nasen-Feng-Shui. Denn Nasen-Feng-Shui ist ja richtig schwer im Kommen, gerade zur Weihnachtszeit. Und Ostern! Ostern wird überhaupt ja immer mehr und mehr zur Nasenzeit - und da sollte man auf alle Fälle Feng-Shui-mäßig auf dem qui-vive sein. Sonst geht das daneben. Das ist dann hinterher wie mit dem Salbeitee. Da sagen auch erst alle: "Jaklar, kein Problem!", und dann wills wieder keiner gewesen sein und dann hat man das Problem. Jaja, diese jungen Leute heutzutage. Das hätts ja früher so nicht gegeben. Zumindest nicht in dieser Form. Als unser Oppa immer gesagt hat: "Früher war alles besser!" hat er eigentlich Recht gehabt, obwohl er das ganz falsche Früher meinte. Denn er meinte ja das "Früher" vor dem "Früher", das wir jetzt meinen, wenn wir "Früher" meinen. Er meinte sozusagen das "Vorfrüher", wenn er "Früher" meinte und wenn er dann sagte: "Früher war alles besser!", hatte er zwar Recht, wußte es aber gar nicht. So ist das nämlich.
Und jetzt, wo keiner mehr damit rechnet, schließt sich nämlich der Kreis! Und zwar ganz gehörig.
Denn: Wir finden auch, daß früher alles besser war. Gestern zum Beispiel. Als wir in der wunderbaren Rohrmeisterei dem munteren Schwerter Völkchen eins vorsingen konnten und das phantastische Catering verputzen durften.
Tja. Aber das ist ja nu vorbei. War ja gestern. Früher quasi, versteht ihr?
Na also. Warum nich gleich.
November 2008
Düsseldorf, 27.11.08
Ui! Uiuiui!! Uiuiuiuiui!!! Da war's wieder, unser Düsseldorfer Vorweihnachtskonzert. Das war aber wieder schön! Diesmal trafen wir besonders früh im ZAKK ein, weil ja das russische Staatsfernsehen ein paar extra Einstellungen vorab drehte, was ganz praktisch war, denn dann mussten die Mädels und Jungs mit den Kameras nicht während des Konzertes direkt vor unseren Nasen rumspringen...nach einer zünftigen Brotzeit in der Garderobe sahen wir uns dann auch in der Lage, einen prima Soundcheck zu machen! Soweit, sogut! Beim Konzertbeginn war schnell klar, dass wir es mit einem prima Publikum zu tun bekommen würden, schliesslich gab's beim Test-Klatschen schon einige Vorschuss-Lorbeeren! Und in der Mitte gab's gute Laune! Und am Schluss auch noch!! Was sagt man dazu?? Da sagt man: Dankeschön, liebe ZAKK-Besucher! Wir lassen Euch schnellstmöglich wissen, wann genau das russische Staatsfernsehen sich bei center TV Düsseldorf auf Sendung begibt. Oder wann genau die Sachen vielleicht sogar bei youtube.com zu sehen sein werden! Tragt euch einfach in den monatlichen Newsletter ein (s. oben) oder schaut ab und zu mal auf unsere Internet-Seite. Gruss an alle!!
Bremen, 20.11.08
Ach, wie schön, wenn gut wird, was lange währt... In Bremen durften wir endlich mal wieder eines der Konzerte nachholen, die wir Anfang des Jahres absagen mußten, weil der ungenannt bleiben wollende Mospeter doch einen ruinierten Hals hatte. Dafür haben wir uns aber auch besonders viel Mühe gegeben! Das fiel uns aber äußerst leicht, weil uns der Bremer Schlachthof so außerordentlich gut gefallen hat!
Und: wo kriegt man schon vor dem Konzert ein Rumpsteak mit Bratkartoffeln in den Rachen geworfen?!? Herrlich! Und der Gero, der Lichtmann vom Schlachthof! Was der (mittels links im Bild erkennbarer Leiter) für artistische Höchstleistungen vollbracht hat, nur um uns zu erfreuen, das war schon preisverdächtig!
Die Bremer wissen wie´s geht! Und vor allem wissen Sie´s dann, wenn sie im Publikum sitzen! Vielen Dank! Für uns wars dufte!
Ein bißchen undufte war, daß wir tatsächlich und leider nischt von Bremen gesehen haben! Und dabei seufzen doch immer alle: "Bremen? Ach, wie schön!"
Nuja. Da müssen wir wohl nochmal wiederkommen... Aber gern!
Eschborn, 1.11.2008
Liebe Eschborner. Das war aber nett bei euch im "K"! Dabei kamen wir hundemüde an, mit vom allgäuer Winterklima zerschundenen Stimmen und hungrig bis auffe Knochen - da hat uns die kleine Pizzeria, die auf eurer Hauptstrasse zwischen Tankstelle und KFZ-Fuzzi klemmt, wieder mit den allernötigsten Lebensgeistern versorgt. Und als wir uns dann beim Supermarkt noch mit Instantkaffe und Lerckerchen für die Garderobe versorgt hatten, waren wir schon beinahe wieder wir selbst. Aber den Rest habt ihr uns dann besorgt: So nett wird man nämlich selten empfangen! Wenn man einer so feierwilligen Meute gegenübersteht, kann man ja gar nicht mehr anders als ausflippen! Sehr gefallen hat uns die Kindermeute in Reihe eins, Susan natürlich - und vor allem: die Herrschaften, die mit den umwerfenden selbstgebauten Waschkraft-T-Shirts angerückt waren!!! Sehen die nicht hinreissend aus? So was freut einen ja denn... Vielen Dank liebe Eschborner! Bleibt, wie ihr seid!
Oktober 08
Wangen im Allgäu, 31.10.
Wir fragen uns, wie es passieren konnte, daß wir es in den unzähligen 8 Jahren Waschkraftexistenz noch nie vorher geschafft haben, in Wangen zu singen. Das ist wirklich eine ganz ungeheure Nachlässigkeit, die wir glücklicherweise wieder gutmachen konnten. Schon allein deshalb, weil wir jetzt endlich das schöne Gedicht aufsagen können: "Wir sangen in Wangen!". Das ist doch hübsch, gell?
Sehr sehr hübsch war auch unser Konzert in der Häge-Schmiede. Wir wurden aufs freundlichste empfangen, umpflegt und umsorgt - mit Imbiss, Strom, Lichttechniker Alfred und allem, was das Herz begehrt. Schön war, daß unsere Garderobe der Ballettsaal des Hauses war und wir also endlich mal Gelegenheit hatten, unsere Choreographien mal mit professionellem Gerät durchzupauken! Das Konzert selbst war dann sehr ausgelassen. Ein ansehnlicher Haufen Wangener trieb uns mit seiner phantastischen Laune und Jubelfreude wirklich zu so ner Art Höchstleistung... (im Rahmen unserer Möglichkeiten, ha!) und es war uns ein ganz außerordentliches Vergnügen! Erstaunt waren wir, daß Frau Graf extra aus Lübeck angereist war, um den Peter mit nach Hause zu nehmen! Das ist nennt man ja mal wirklch Einsatz, denn bis nach Wangen, das zieht sich...! Für uns war es, wie wir nach längerer Grübelei und Kartengefalze herausbaldowerten, tatsächlich unser bislang südlichstes Konzert. Und ein besonders hübsches dazu. Schön wars, liebes Wangen! Wir haben auch noch immer Spaß in denselben!
Stuttgart, 25.10.08
Liebe Stuttgarter, das war aber schön bei euch! Wir müssen zugeben, daß wir ja erst ein büschn Manschetten hatten - weil alle immer sagen: "Uiuiuiuiuiuiuiui, die Stuttgarter, die sind aber ein schwieriges Publikum, uiuiuiuiuiuiui." Und das Renitenztheater ist ja nun auch nicht gerade eine unbekannte Rotzbutze, nich?! Aber die Sorgen waren ganz umsonst: wir haben uns sehr wohlgefühlt und so fleißig umjubelt wird man ja selten!(Uns nach dem Schlußlied nochmal rauszujubelen, das muß man schon können! Hutab!) Entschuldigen müssen wir uns noch für unsere mutmaßlichen Knoblauchfahnen - aber das lag an dem köstlichen Catering, das uns der türkische Spezialitätenspezialist in die Garderobe geschoben hat. Köööstlich! Und Carlos, den Theaterhund fanden wir natürlich ebenfalls allerliebst.
So können wir unterm Strich sagen: wir kommen wieder!
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Merzig, 18.10.
Was man nicht alles im Kulturleben erreichen kann, wenn man ein bißchen investiert... Hut ab, liebe Merziger! Schön wars bei euch! Das hinreissend schummerige Rot der Stadthallenbestuhlung, der ohne Umwege ins Publikum wabernde Bühnennebel, die Einsatzfreude vom Licht-Erwin und nicht zuletzt die gute Laune des Publikums - all das machte diesen Abend für uns rund! Und die Schäfer Gertrud war natürlich auch entzückend! Wohin der Herr aus Reihe Zwei allerdings während des Mama-Liedes verschwunden ist, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben... Trotzdem viele Grüße an den Gresaubacher Fanclub! Sagenumwoben war dann natürlich noch unser an das Konzert anschließendes Hurrafeiern im Merziger Brauhaus! Dort haben wir dann zur Gaudi des ganzen Personals und der Nebentische mal wieder die "Waschkraft - Wasser marsch! - Olympiade" abgeliefert. Glücklicherweise haben wir das für euch im Film festgehalten, so daß ihr dieses sportliche Großereignis in wenigen Tagen hier auf unserer Homepage begutachten und bewundern könnt! Prost Merzig!
Furtwangen, 17.10.08
Neeneenee. Wir überlegen uns hiermit feierlich, öffentlich und geflissentlich, sofort, ohne Umschweife und quasi umgehend einen Furtwangenfanclub zu gründen! Da brodelt und brutzelt im hinreissend schönen Schwarzwald ein Publikum vor sich hin, daß sich wirklich nicht zu verstecken braucht! In der bummvollen Kulturfabrik haben wir ein sehr gutgelauntes Konzert durchgefeiert. Schön war, daß Manfred seinen Geburtstag in der ersten Reihe beging und das mit einer ganzen Horde von Spießgesellen. Dem Manfred haben wir dann nicht nur ein Ständchen gesungen, sondern ihm auch noch so ziemlich den Rest der Konzertverantwortung in die Schuhe geschoben... Schön war das! Und Helga war auch prima! Die Helga hat ja, kaum ward sie angesungen, den Peter noch während der Mitleidsballade fast bis auf den Parkplatz gezerrt. Donnerwetter. Das nennt man Einsatz!
Geographisch hat Peter allerdings mal wieder eindrucksvoll danebengelegen: Irrtümlich dachte er, Furtwangen befände sich im Ländle. Was ja erst mal nicht so schlimm gewesen wäre, wenn er es nicht auch noch über die Bühnenkante rausposaunt hätte... Aber die Badener nahmen es tapfer und haben gar nich gemeckert. Vielen Dank, liebe Badener Furtwanger! Für uns gibt es über euch wirklich nur drei Sachen zu sagen: Ihr wart dufte! dufte! dufte!
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Freiburg, 16.10.08
Also, Hörschaften! Wenn ihr mal einen richtig richtig guten Kaffee trinken wollt, dann müßt ihr eine Band gründen und im Freiburger Vorderhaus auftreten! Da kriegt ihr bei Ankunft einen Kaffee entgegenserviert, der sich mal richtig gewaschen hat! Ein Träumchen in schwarz! Also ehrlich! Wenn man so motiviert wird, kann ein Konzert ja gar nicht schief gehen! Unser Freiburger Publikum war sehr exklusiv und ausgesucht: nur die ausgefuchstesten Kabarett- und acappella-Freunde haben den Weg ins Vorderhaus gefunden - denn der Veranstalter wollte scheinbar mal versuchen, wie man einen Saal ohne Plakate oder Presse vollkriegt, das alte Spielkind...Wir wollen aber auch keinem Unrecht tun: Ein Plakat gab es tatsächlich: nämlich eine Monatsübersicht, die vom Veranstalter selbst wieder halb überklebt worden war -immerhin konnte man noch "Waschkr" lesen (siehe Foto links). Diese Monatsübersicht klebte allerdings auf einem Garagentor und war deshalb vermutlich öfters mal nicht zu sehen...nuja...Aber wir wollen ja nich meckern, denn das Publikum, das wir hatten, war wirklich wunderbar! Schön war Herr Pfeifle in der ersten Reihe und der Kollege in der zweiten Reihe - so einen möchten wir mit auf Tour nehmen, und natürlich Susi, die alte Ulknudel... undundund. Eine kleine Premiere hatten wir auch: Immo und Ansgar haben nämlich bei der Mitleidsballade die Stimmen getauscht - und es hat bestens funktioniert! (Gepatzt haben wir dann lieber woanders, nämlich beim Anfang vom Lied für die Kleinen, ha!) Also: nochmal liebe Grüße an die duften Freiburger! Bleibt, wie ihr seid!
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Biberach, 05.10.08
So...heut schreib ich mal was (also der Pedda und nich der Schwätzpeter)...und ich schreib: Biberach? Genau! Da haben wir gestern mit den lieben Kollegen von Fool Moon und Vocal Sampling mal wieder einen Umtrunk mit vorgelagerter kurzer Konzertaktivität veranstaltet. Es war uns eine Ehre!! Voll klasse gewesen...dankedankedanke, vor allem auch an die tapfere Kerstin aus Reihe 1!
und jetzt lass ich Bilder sprechen...seht nun, was ihr wahrscheinlich noch nie sehen wolltet...ultimativ dolle Waschkraft-Einblicke:

Dit is die Halle vorm Konzert...hübsch nich??

Dit is die Halle von innen vorm Konzert...hübsch, nich?

...und dit is der Peter, auch vorm Konzert (5 Minuten vorher, um genau zu sein)...hübsch, nich?
...riecht aber kurz vorm Konzert immer etwas nach Qualm, der Gute, deshalb stellen wir ihn zum Durchlüften gerne mal raus...

und dit seid Ihr, liebe Biberacherinnen, Biberacher und Zugereiste
...auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:
Auch hübsch, nich?

...und dit is das Schlussfoto unseres Kurzauftrittes...was man nicht hier nicht sehen kann: Mittlerweile riechen wir alle etwas nach Qualm...da sind wir aber auch stolz drauf, bei so einer duften Nebelmaschine auf der Bühne (also jetzt nicht die im schwarzen Anzug -das ist nämlich der Peter Martin Jacob- sondern so eine, die man hier nicht sehen kann...links ausserhalb des Fotos). Bis hoffentlich bald, liebe Biberacher!!
Herborn, 03.10.08 - Preisverleihungsgala des 1. Herborner "Schlumpeweck"
Kaum in Herborn gewesen - schwupps! ist man wieder in Herborn! Und zwar zur Preisverleihung des von uns gerade zwei Tage zuvor mühevoll ergatterten 1. Herborner Kleinkunstpreises, des "1. Herborner Schlumpewecks"! Ganz Herborn war quasi auf den Beinen, die Fahnen flatterten und in den Pfannen brutzelten die Schlumpewecken! Onkel Rogler hatte seine Schirmherrschaft aufgespannt und die stolzgeschwellten Honoratiorenbrüste waren stolzgeschwollen. Hinter der Bühne drängelte das Gauklervolk und Moderator Peter Vollmer und die anderen Preisträger Michael Krebs und Wolfgang Trepper sowie unsere Wenigkeitenen barsten vor Vergnügen und Spielfreude. Und auf der Bühne wars dann auch sehr schön. Wir freuten uns öffentlich über den 1. Jurypreis und den Publikumspreis und werden den beiden Schlumpewecken diverse Ehrenplätze geben. Versprochen. Vielen Dank, liebe Herbornerinnen, Herborner und Zugereiste!
Man kann jedenfalls ohne Übertreibung sagen, daß ihr euch in Sachen Kleinkunstpreis echt einen hingelegt habt.
Und wir auch natürlich!
Schweinfurt, 02.10.08
Schweinfurt hat was. Kugellager, Kugellager, Kugellager nämlich! Im Hotel, in dem wir in Schweinfurt zu nächtigen das Vergnügen hatten, standen sogar Kugellagerblumenvasen auf den Tischen. Und im Foyer war eine Kugellagerausstellung. Und im Aufzug hing die Geschichte des Kugellagers unterhaltsam aufbereitet. Und vermutlich waren in eben diesem Aufzug auch noch ein paar Kugellager verbaut... Und als unser Mospeter in Sachen "Jugend forscht" am Frühstückstisch sich solch ein Kugellager mal genauer ansah und Bauart- und weise laut vor sich hin beunfachsimpelte, beugte sich direkt hilfreich ein freundlicher Herr vom Nebentisch herüber und sagte, er sei Kugellageringenieur
und ob er helfen könne. Denn sobald man in Schweinfurt irgendwo das Wort "Kugellager" ausspricht, taucht jemand freundliches auf und sagt: "Ja, bitte?" Aber das nur nebenbei.
Wir nahmen nämlich eigentlich Teil an der A cappella-nacht des "Schweinfurter Nachsommers" gemeinsam mit den Kollegen "Fool Moon" aus Ungarn und den phantastischen "Vocal Sampling" aus Kuba. Und man kann nicht umhin, zu sagen: Vocal Sampling rappeln im Karton, daß es eine Lust ist. Also: wir machen ja hier und da auch schon mal "Bumm" und "Tschick" - aber was die Jungens da vor sich hin klickern, Klockern, Tickern, Tackern, klöppeln und Klappern, det jrenzt ans Unvernünftige. Hut ab! Und der bummsvolle Konzertsaal verdient auch ein "Hut ab!", denn die lieben Schweinfurter waren ganz schön uff zack!
Ebenfalls "Hut ab!" im Übrigen auch vor den kubanischen Feierqualitäten. Wir haben noch nie soviel Rum in sowenig Zeit verschwinden sehen. Eine so beachtlich ausgeleerte Hotelbar haben wir selten besichtigt. Da war nix mehr zu finden.
Außer Kugellager natürlich... In diehsen Sinne.
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Herborn, 01.10.08 Endrunde zum 1. Herborner "Schlumpeweck"
Manchmal läufts ja rund. Und wenns läuft, dann läufts. Wir hatten also das Vergnügen, in die Endrunde geraten zu sein beim brandneuen Herborner Kleinkunstpreis, dem "Schlumpeweck". 72 unzählige Künstler, Ensembles und sonstige hatten sich um den Pokal beworben und in zähem Ringen um die Gunst von Jury und/oder Publikum versucht, den "Schlumpeweck" einzuheimsen. Der "Schlumpeweck" ist im Übrigen ein extrem fetthaltiges, apfelmusschwangeres Herborner Traditionsgebäck.
Nuja, was solln wir sagen, und wie es mögtlichst bescheiden formulieren - wir haben ihn ergattert, den "Schlumpeweck". Und nicht nur den 1. Jurypreis, sondern auch noch den Publikumspreis, damits kein Streit gibt. Wir sind ja auch schließlich zu viert, und da kann man doch nicht mit einem "Schlumpeweck" nach Hause kommen. Was solln denn da die Nachbarn sagen?! Wir haben uns jedenfalls sehr gefreut und bedanken uns auch an dieser Stelle nochmal für die hervorragende Juryarbeit.
Unser Auftritt war aber auch ein großer Spaß: das dollste war, daß Peter während der Mitleidsballade eine reizende ältere Dame umwarb, die den hinreissenden Namen "Jenete" trug. Und wenn dieser Name nicht preisverdächtig ist, wissen wir auch nicht.
Peter jedenfalls möchte seinen Anteil am "Schlumpeweck" Jenete widmen.
Ganz hübsch war, daß wir mit allemann nach der Show noch im Topkapi einkehrten und uns an den Fleischtöpfen der Türkei gütlich taten, während die Jury tagte und die Stimmzettel des Publikumspreises auszählte. Das Ergebnis kriegten wir dann brühwarm, zum Hauptgericht sozusagen, serviert. Wir dürfen aber noch nix sagen, weil die Preisverleihung erst am Freitag ist. Deshalb verraten wir auch noch nischt, damit bei allen die Spannung nich kaputt geht. Freitag machen wir dann ein Faß auf, gelle?!
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September 2008
Frankfurt Hoechst, 18.09.08
Was ja wirklich ein Dingen ist, ist folgendes: Seit wir in Frankfurt-Hoechst gespielt haben, werden wir STÄNDIG gefragt: "Hörtma, Jungs, wann spielt ihr eigentlich mal in Frankfurt?!?" Da muss scheinbar eine ganz total verrückte Verschiebung im Zeitkontinuum stattgefunden haben (seit der Immo verstärkt unsren Bandbus fährt, gibt es darauf reichlich Hinweise...). In diesem Falle wars ein bisschen schade, denn wir und das Theater hätten durchaus noch ein paar Leute vertragen... Aber das Schöne war, dass wir so bessere Sicht hatten auf die wunderbaren blitzeblauen Sitzpolster im Neuen Theater Hoechst.
Aber ansonsten hatten wir wirklich keinen Grund zur Klage, denn sowohl das Publikum als auch wir waren sehr guter Dinge und wir haben uns gegenseitig echt nicht lumpen lassen! Ganz dufte wars, daß sich die ganze Reihe 12 zum zweiten Teil mit einen Hups! in die erste Reihe gemogelt hat.
Wie es allerdings mit Brita weitergegangen ist, wie ja bereits im Gästebuch nachgefragt wurde - das möchte ich hier ausnahmsweise nicht in die Öffentlichkeit tragen. Denn der Gentleman hat keine Ahnung und schweigt. Verduftetet isse. War einfach nicht mehr da. Dabei hätte sie sich doch verbessert. Nich?
Mainz, 15.09.08
"Mainz bleibt Mainz", sagt man ja so schön - und wir konnten auch wirklich nichts anderes feststellen! Wir hatten (und das ist jetzt mal keine Redensart) die Ehre, im guten alten Unterhaus aufzutreten. Da haben ja die kabarettgeschichtlich Beheimateten beinahe unter sich gemacht. Also ehrlich. (Deswegen heißt das ja auch "Unterhaus", wollen wir mal annehmen.)
Unser Konzert ging dann auch gleich rekordverdächtig los: Wir haben nämlich für das zweite Lied schon ungefähr 5 Anläufe gebraucht, was schon für allgemeine Erheiterung sorgte. Entsprechend ausgelassen war dann auch der Rest der Show.
Das Unterhaus ist im Übrigen der tunneligste, um nicht zu sagen tunnelste Konzertsaal, den man sich denken kann. Was längeres, schmaleres, gewölbteres kann man sich echt nicht vorstellen. Unser Gerald, der am anderen Ende des Saales saß, war mit bloßem Auge von der Bühne aus kaum zu erkennen. Und wenn wir ihm eine Nachricht zukommen lassen wollten, mußten wir ihm eine Lore schicken, die dann von 6 kleinen Bergwerkzwergen den Tunnel hinab gezogen wurde. Im Ernst. So gehts da zu im Mainzer Unterhaus!
Wir haben uns zwar - um ehrlich zu sein - nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was die Füllhöhe des Saales anging - aber dafür war das Publikum wirklich handverlesen und hat sich ausgezeichnet benommen. Wir haben da keinerlei Grund zur Klage. Und deshalb hat das Mainzer Publikum im Kampf um den Titel "Publikum des Monats" alles gegeben. Hut ab, liebe Mainzerinnen, Mainzer und Zugereiste!
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Vaihingen/Enz, 11.09.08
Mit einer gepflegten Verspätung von ca. 6 Monaten konnten wir am 11.9.08 endlich unser Konzert in der Vaihinger Peterskirche absolvieren, denn das Konzert im März fiel ja Mospeters Gesundheit zum Opfer (man erinnert sich...) Die Peterskirche ist eine Örtlichkeit, die uns nicht nur wegen ihrer gelungenen Namensgebung sondern auch wegen ihrer schnieken Ansehnlichkeit begeisterte. Charmant,charmant. Noch dazu war die Hütte gerammelt und pickepackevoll, was auch eine beachtliche Klimaerwärmung im Hause zur Folge hatte. Unterm Strich kann man ohne Übertreibung behaupten, daß die Vaihinger wahrlich zu Feiern verstehen! Eine solche Hurra-Versammlung hat man wirklich nicht alle Tage! Durstig waren sie auch: denn nicht ein Bierchen war mehr übrig für den Kollegen Blumhoff, der doch sonst so gerne noch auf ein Bier länger bleibt...
Nach dem Konzert haben wir dann noch im Mondschein auf dem leergefegen Marktplatz von Vaihingen/Enz gehockt und uns des Daseins erfreut. Für den Blumhoff war dann die Welt auch wieder in Ordnung:
denn die Imbissbutze "Artos" hatte glücklicherweise noch ein Notfallbierchen auf dem Speicher. Ein Segen. Jedenfalls können wir allen, die mal eine dufte Konzertsause ausporbieren möchten, Vaihingen/Enz nur allerwärmstens empfehlen! 
Die Vaihinger wissen, wie´s geht!
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Berlin, 09.09.08
Na, det is mein Balin, wa?!
Wir haben uns ja nicht so richtig vorstellen können, wie das so ist, wenn man in der Landesvertretung NRW auftritt - aber die Vorstellung die wir uns von der Vorstellung gemacht haben, wurde jedenfalls übertroffen. Dieses architektonische Kleinod aus Holz und Glas liegt hübsch eingeklemmt zwischen der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate und der japanischen Botschaft und ist ein Fest in Holz und Glas. Mit Wiese hinterm Haus, wo man dufte Fußballspielen könnte, wenn man seinen Ball nicht im Studio vergessen hätte. Wobei die Idee, die Pille übern Zaun von NRW nach Dubai zu kicken und dann zu klingeln und zu sagen: "Könnten wir bitte unseren Ball wiederhaben?!" - also, das hätte was gehabt... Es waren auch alle sehr nett zu uns und wir fühlten uns wie zuhause (kein Wunder, denn das waren wir ja irgendwie auch im Hoheitsgebiet von Nordrheinwestfalen.)
Das Konzert fand dann statt in einer extrem "chilligen Lounge" (wie wir jungen Hallodries sagen) und war sehr nett gewesen. Immerhin haben wir es im Eifer des Gefechtes geschafft, unser Styropor-"W" in drei Teile zu zerbröselen. das ist, glaubich, Rekord. (Dabei war gerade das "W" doch unser Lieblingsbuchstabe.) Selbstverständlich haben wir dann noch einen Zug durch die Gemeinde veranstaltet und uns Balin bei Nacht bekiekt. So´n bißchen jedenfalls. Sehr hübsch war, daß wir auch im Hause NRW nächtigen konnten und die Zimmer sehr korrekt patriotisch eingerichtet waren, so daß sogar die Handtücher, Fußmatten und Seifenspender das NRW-Wappen trugen. Deshalb haben wir bechlossen, an unsere Haut überhaupt nur noch Wasser und NRW ran zu lassen.
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Bochum, 04.09.08
Donnerstags in Bochum...gab die Waschkraft ein duftes Konzert im Bahnhof Langendreer...und alle waren sie gekommen....naja, also einige...um genau zu sein: knapp über 30 Leute sassen im Publikum und wollten bespasst werden. Und nachdem wir uns erstmal an den übersichtlichen Ausblick von der Bühne gewöhnt hatten, wurd's ausserordentlich gemütlich, insbesondere bei unserem Neuzugang unter den "Publikummen des Monats", dem sogenannnten "Familienfoto". Dazu muss das Publikum während des Konzertes dann auch mal auf die Bühne...was ganz praktisch ist, denn dann machen wir nicht alle Arbeit alleine. Und da stehen wir drauf! Danke fürs Mitmachen, liebe Bochumer, es war uns ein Fest, wie Ihr unten sehen könnt.
AUGUST 08
Langeoog, Wangerooge, Norderney und Juist gibt's auf jeden Fall auch alle Publikumme zu sehen...aaaber die gibt's unter der Rubrik "Fotostories"-Inseltour2008
...aaaaber es gab ja auch noch im August folgende Waschkraft-Sausen:
26.08.08 Friedrichsdorf
Na? Wer kennt Friedrichsdorf??? (Also, außer den FriedrichsdorferInnen jetzt...) Wir kannten das erst auch nicht. Das liegt bei Kröppen. Nagut: also in der Nähe von Bad Homburg im schönen Taunus. Und wißt ihr was? Da kann man echt dufte Konzerte feiern! Wir waren da erst etwas skeptisch, müssen wir zugeben, weil der Veranstaltungsort auch noch den imposanten und vielversprechenden Namen trug "Parkdeck am Rathaus" - und das klingt janu erst mal nicht sooooooooo toll. Aber: es war wirklich ausnehmend prima: das "Parkdeck" war ein netter Platz mit netter Bühne mit sehr nettem und ausgelassenem Publikum. (Besonders der jecke "Schwimmkreis" vorne links! Die Schwimmleiterin hatte ja beinahe einen größeren Redeanteil als der Peter und das will mal was heißen, nich?!) Mordsmäßig war die Nebelmaschine vor Ort! Die hat direkt zu Konzertbeginn soviel Dampf abgelassen, daß wir während des ersten Liedes gar nicht wußten, ob da Publikum sitzt oder nicht...
Ein bißchen schade war, daß wir nach dem Konzert keine Zeit hatten, noch die örtlichen Restaurationsbetriebe durchzuprobieren, dal wir schnell los mußten, weil wir den Studioschlüssel verbummelt hatten und sonst die Anlage nicht mehr hätten heim bringen können. Sowas. Trotzdem grüßen wir nochmal alle Friedrichsdorferinnen und Friedrichsdorfer sowie alle Zugereisten mit der Bitte, den örtlichen Schnapsboutiquen auszurichten, daß wir das nächste Mal ganz bestimmt vorbei kommen!
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24.08.08 Bad Zwischenahn
Also echt: der Mospeter versteht es wirklich, seinen Geburtstag ordentlich zu feiern. Da kann man nischt sagen. Setzt der sich ins Auto und fährt nach Bad Zwischenahn und singt ein Konzert im "Park der Gärten"! Soviel Grünanlage und Gewächsspektakel auf einen Haufen sieht man selten - und mittendrin eine hübsch geblasene Konzertmuschel nebst Riesenrutsche in die Sandkiste. Allerliebst. Es blühte und blümelte überall dermaßen, daß unserem Pöttler ganz anders wurde... Entsprechend fröhlich ging denn auch das Konzert über die Bühne: die Bad Zwischenahner haben sich wirklich ganz ausgezeichnet benommen und sich von ihrer besten Seite gezeigt! Ein kleiner Wermutstropfen war, daß die durstige Dame in Grün dann entgegen unserem Vorschlag doch nicht das ganze Publikum zum Bier einladen wollte. Aber wir haben uns nachher ausgesprochen und schieden als beste Freunde. Außerdem haben wir zum ersten Mal unsere neue CD verhökern können! (Und prompt die alte dabei vergessen...), was uns auch sehr gefallen hat. Lustig war, daß wir uns nach dem Konzert noch mit unserem Autokonvoi im "Park der Gärten" verfranzt haben. Aber wie!!! Wir haben einen sagenumwobenen Autokorso veranstaltet: Thomas, der freundliche Veranstalter vorneweg, dann zwei vollgepackte Wagen und Ansgar hinterdrein, und denn: mit Hurra! und Hallo! längs die Rabatten... Donnerwetter.
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JULI 08
Tambach 19.07.08
Ein Schloßhof voller Publikum, voller Bühne, voller guter Laune und voller Acapella-Musik. Und das bei fast gutem Wetter. Wir sangen eins beim Stimmflut-Festival im Tambacher Sommer mit den Kollegen Java Five und Viva Voce. Es war ein wahres Fest. Nicht nur, daß die Location ausnehmend hübsch war und das Publikum entschieden ausgelassen, die Kollegen waren auch äußerst nett und das Essen berückend lecker. Und sogar das Wetter hielt einigermaßen. Das willige Publikum saß hübsch auf der Wiese, von Feuerkörben umrahmt, um den Brunnen herum (es fiel zwar keiner rein - aber man kann ja nich alles haben...),
und das alles in der schurrigen Atmoshäre des hingeprotzten Schloßhofes. Nee, wat schön. Nochmal ein dicker Gruß an die Kollegenschaft aus Halle anne Saale und Ansbach - und natürlich ans dufte Publikum in Oberfranken! (Ist leider nur ein verwackeltes Handyfoto, da unser Fotoapparat noch im Urlaub weilte)
Hachenburg, 10.07.08
Hui: das erste Open-Hair-Konzert der Saison, und die schwarzen Gewitterwolken waberten über dem Westerwald, Donner und Blitze machten sich bereit, der Wind holte tieftieftief Luft und der Regen schwang schon seine Kübel. Und? Was war??? Strah-len-der Sonnenschein! Der schnucklige Alte Markt von Hachenburg lag im wunderbarsten Abendsonnenschein und das feierwillige Volk bevölkerte den Martplatz zwischen Bierausschank, Eiscafé und Pizzaria. Gestopft voll wars. Und wir waren mal wieder deshalb bester Laune (und wegen des prima Caterings...) Ulkig war, daß die Bühnenkante durch ein gespanntes Tau abgetrennt war, so daß wir eingepfercht waren wie in einem Schweinekoben. Das Hachenburger Jungpublikum unter 10Jahren sammelte sich dann auf das Adretteste mit geputzten Ohren und sauberen Fingernägeln zu unseren Füßen. Das Konzert war den lang, lustig und laut. Wir konnten sogar eine Publikumsreaktion einsammeln, die in unserer Hitliste der originellsten Publikumsreaktionen eindeutig auf einen der vorderen Plätze geschossen ist: Während des Konzertes kam nämlich ein Herr zu unserem Toningenieur Gerald und sagte: "Können Sie etwas leiser machen? Man kann sich gar nicht in Ruhe unterhalten...!". Das ist natürlich eine Ansage in einem Konzert, wo wir nur sagen können: "Hut ab!" Schön, schön, schön. Es sah auch wirklich sehr hübsch aus von der Bühne, daß die ersten Reihen so nett getanzt haben. Danke Hachenburg!
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JUNI 08
Dortmund - 20.06.08
Es war einmal in Dortmund zu einer Zeit, als Deutschland noch Chancen hatte Europameister zu werden, es war der Tag des EM-Spiels Türkei gegen Tschechien - und wir hatten nischt besseres zu tun, als im Dortmunder Fritz-Henssler-Haus einen daherzusingen. Und das meinen wir selbstverständlich wörtlich! Schließlich war es eines der Nachholkonzerte, die wir uns wegen Mimospeters Kahlkopfentzündung auf den Ast geladen hatten - und da haben wir uns extra viel Mühe gegeben. Los gings damit, daß unser Mischpult kaputt war und unser Toningenier, der Stephan, halb Dortmund umverkabeln mußte, damit das ein Stück gab. Das gabs dann aber auch. Mittags hatten wir einen kurzen Radiospökes beim Dortmunder Lokalradio 91.2 veranstaltet, was ein paar Konzertbesucher schamlos zum eintrittsfreien Eintritt ins Konzert nutzten, per Gewinn im Eintrittskartenverlosungsspielchen. Ehrensache, daß wir auf denen natürlich herumgeritten sind und ihnen ihren Geiz aufs Butterbrot geschmiert haben. Schön war auch, daß wir es zeitlich so gut hingekriegt haben, daß wir nicht nur dem dräuenden Autokorso entkamen, sondern auch noch die letzten Minuten des Fuppesspiels im Autoradio hören konnten (und wenn ihr euch erinnert: das waren ja die interessanten Minuten des Spiels gewesen... Man kann also sagen: es war eine runde Sache!
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Jetz kommt der Rest von 2008 - jetz is ma gut mir der Sortiererei!
MAI 08
Tour Obersulm & Kaisheim (30./31.5.08) .
30.Mai 2008 Obersulm O,du wunderschönes Obersulm! Wir müssen ja zugeben, daß wir noch auf derFahrt dachten: wo isn det schon wieder!? Aber heute wissen wir es ganzgenau: Mitten im Zentrum der Gaudi! Aber mitten drin! Und außerdem lages bei unserer Ankunft inmitten eines sagenumwobenen Unwetters mitEimerregen, Eierhagel und Sturm! Sehr schön war, daß nach dem Unwetterein Feuerwehrwagen vor der Tür zur Garderobe hielt und uns fragte:?Wißt ihr, wo hier eine Tiefgarage ist?!?" - die war nämlich randvollgeschwemmt...Trotzdem war das Publikum im Saal dann bestens gelaunt!
Dereinzige, der ein bisschen angeschlagen wirkte, war unser Toningenieur,der großartige Stephan Friedrich. Wie man auf diesem Bild vom Aufbausehen kann, wirkte er nach dem Unwetter irgendwie ein bisschenbedröppelt...
... obwohl wir ihn mit reichlich Obst nachfütterten...Nachgefüttertwurden wir dann nach dem Konzert alle: nämlich im Restaurant ?ZurTraube", wo wir uns alle mit Elan, Schmackes und Feuereifer auf dieKöstlichkeiten der Schwäbischen Küche stürzten! Hei, gab das einGeschmause!!! Wir fraßen uns jedenfalls alle die nötige Bettschwere an,um selig in die Hotelbetten zu plumpsen. Naja. Nur der Immo blieb halt noch auf ein Bierchen länger...
31.Mai 2008 KaisheimO, du wunderschönes Kaisheim! Aber echt, jetzt... Kaisheim gehört seitdem 31.5.08 zu den TOP3 der Spielorte, die wir bisher besuchen durften...Doch alles der Reihe nach: Los ging es damit, daß der gute StephanFriedrich uns alle dadurch in Erstaunen versetzte, daß er trotz desBedröppeltseins vom Vorabend den Tourbus mit einer Akkuratesse packte,die ihresgleichen sucht. Es war nämlich eine Akkuratesse, die schonbeinah an Spießigkeit grenzte, wenns nich schon darüber hinaus war.Oder nebendran. Oder wie oder was. Jedenfalls sah es beeindruckend aus.So nämlich:
Dann gings los nach Kaisheim
...undunseren wunderbaren Aufenthalt in Kaisheim richtig zu würdigen, würdehier wirklich den Rahmen sprengen... Das alte Brauereigebäude einerKlosteranlage wurde zu Restaurant mit Biergarten undVeranstaltungsgewölbe um- und ausgebaut, und man wusste nicht, ob dasAnwesen schöner war oder die Wirtsleute netter oder das Essen leckereroder der Weinkeller eindrucksvoller oder wie. Die Gebrüder Panitzvollbringen dort jedenfalls in allen Bereichen Wunderdinge. Demversuchten wir natürlich bei unserem Auftritt zu entsprechen - und das Publikum auch. Da isses:
Anschließendsaßen wir dann bis tief tief tief in die Nacht in der Gaststube,tranken eins, sangen eins und es wurde sogar zurückgesungen: zwei derGebrüder Panitz bilden nämlich das Duo ?Mehlprimeln" und spielten undsangen lustige und tränentreibende Melodeien zur Gitarre, daß eseinfach umwerfend war. Das Ergebnis dieses Gelages formulieren wirdaher nicht ohne Stolz:
Nicht nur Immo blieb auf ein Bier länger:
Neenee: Wir alle blieben auf ein Bier länger...
Es war wirklich ein wunderschöner Abend. Und deswegen danken wir nochmal allen, die da mitgeholfen haben: den ?Mehlprimeln", Jürgen,Marietta und natürlich: dem Publikum!---Seevetal am 23.5.08. Oh, du schönes Seevetal! Du Kleinod in der Bühnenlandschaft zwischenFischbrötchen und Pizza! Du wunderbares Konzertsäälchen miteingepferchtem Abo-Block und Geburtstagskind in Reihe 3!!! Schön wars.Bei herrlichem Wetter wurden wir herzlich empfangen und liebevollumsorgt. Das Publikum hielt dann, was das Catering versprach: derschnieke Konzertsaal war pickepackevoll mit gutgelaunten Seevetalern(die ja gar nicht so heißen...), und wir konnten uns mal wiederrichtiggehend gehenlassen! Außerdem gabs auch für uns ein totalesNovum: in Seevetal sind die Bretter, die die Welt bedeuten mit PVCbelegt - was wir als sehr positiv empfanden, nicht nur wegen dergelenkschonenden Federwirkung, sondern auch wegen der Knie- undHosenfreundlichkeit bei jedweder Kriecherei! Danke, Seevetal.Anschließend an das Konzert gab es noch eine sehr nette Herumstehereimit sehr netten Publikumsmitgliedern... Wir können Seevetal und seinPubklikum also nur weiterempfehlen! Es war wirklich rundum schön! Also:bis zum näxten Mal!
---Monheim am 18.5.2008:"Rock im Park" hieß es an diesem Tag in Monheim im Marienburg Park inMonheim! Mei, war des schee! Endlich sangen wir mal im sagenumwobenschönen "Spiegelzelt"! Was man jetzt leider auf dem Photo nicht so guterkennen kann - denn wir hatten leider die Photokiste vergessen ("wir"im Sinne von Mospeter - aber wir haben uns dann später revangiert mitdem Vergessen, ähem...siehe Tour Obersulm/Kaisheim). So konnten wir nurPhottos schießen mit dem Handy, so daß man zwar nicht sehen kann wienett es war - aber immerhin können qir beweisen, daß es stattgefundenhat. Also: Grüße und Dank an alle im Monheimer Publikum! ---Bramsche am 14.5.2008: Unsererstes Konzert, das wir wieder ziemlich ohne Zittern und Zagen um demMoslener sein Stimmchen ablieferten: und siehe da: es klappte.Mimoslener hielt sich wacker und sang wieder wie ein Vögelchen. Es warauch alles sehr nett gewesen - so richtig richtig richtig voll warsnicht (wie man auf dem Photto mit der Lupe erkennen kann) aber dafürhatte sich das Publikum gewaschen und hat nach Leibeskräftenherumgejubelt! Danke Bramsche, daß ihr für uns auf dasSchönwettergrillen verzichtet hattet! Und auch der Konzertsaal, dasalte Kintopp, gefiel uns ausnehmend gut... Weil der Mospeter allerdingssich noch etwas mimosig fühlte, gings nachm Konzert direkt nach Hause,so daß der Immo leider nicht noch ein Bier länger bleiben konnte. Nuja.Dann also beim nächsten Mal...
APRIL 08
...jaaja, der April fing erstmal richtig miese an, nämlich mit einer dickenErkältung vom Pedda, sodass wir 2 Konzerte verschieben mussten...aaberdann ging's doch richtig los, nämlich mit Nürnberg am 11.. Da haben wir erstmal einigermassen mit unserem Auto rumrangiert,bevor wir merkten, dass man gar nicht mit dem Auto durch EureInnenstadt kommt, liebe Nürnberger! Aber, liebe Nürnberger, da habt Ihrnicht mit dem Sturkopp vom Ansgar gerechnet, der uns dann doch denBandbus direkt vor'm Burgtheater abstellte. Süsser Laden! Hübsch undklein dachten, wir, bis wir die Garderobe sahen. Die definierte nämlichdas Wort "klein" neu...hier mal eine kleine Impression von unserenVorbereitungen vorm Konzert:
Herrlich,sich mal ganz nahe zu sein! Also, das Konzert war jedenfalls prima, wirhatten viel Spass und endlich konnten wir uns in der Pause mal (ausoben sichtbaren Gründen) unter das Publikum an der Bar mischen.
...und hinterher ging's dann noch zum Fanzosen...da gab's lecker Essen! Immo blieb natürlich noch aufn Bier länger, klar
---...amnächsten Tag meldete Pedda zwar Stimmprobleme an und blieb denTages-Bespassungen weitestgehend fern, aber nichtsdestotrotz zog dieWaschkraft unverdrossen nach Osterburken (12.4.)weiter um dort die Aula der GTO in Schutt und Asche zu singen: Immo undPeter verliehen bei der Ankunft vor Ort Ihrer freudigen Erregung aufsKonzert derart Ausdruck, dass sie erstmal unsere Postkarten in den Dreck schmissen...
...prima...auch unsere Garderobe war diesmal nicht ganz so beengt. Auf diesem Foto sind übrigens alle Waschkräfte drauf:
...und während wir vom Team der Osterburkener Kultukommode bestens mitBrötsken versorgt wurden, füllte sich langsam die Aula...auf dass esein prima Konzert werde..und so war's dann auch: GutgelaunteOsterburkenerinnen und Osterburkener bereiteten uns einen Super-Abend,auch wenn Pedda ab der zweiten Hälfte auf dem letzten Loch krächzte
...sodannwurden wir noch mit einem Prima-Abendessen handbekocht...was sehrlecker war. Immo blieb natürlich noch aufn Bier länger, klar
und am nächsten Morgen war dann leider die Katastrophe nicht mehrwegzudiskutieren: Peddas Stimme hatte sich erstmal für längere Zeitverabschiedet...in 10 Tagen ist das nächste Konzert...wir gehen maldavon aus, dass wir es bis dahin in den Griff gekriegt haben. LiebeBitburger, es tut uns Leid, dss wir das Konzert absagen mussten..wirgeloben Besserung!

MÄRZ 08am 28. in Bad Dürrheimhaben wir nach dem Soundcheck erstmal ne ordentliche Schneeballschlachtgemacht. Schliesslich ist Schnee im Rheinland ja eher selten. Und wo erda schon rumlag: Der Gerald, unser Tonmann, musste sowieso dringend malwieder nach allen Regeln der Kunst eingeseift werden. Begeistert warenwir auch von den Requisiten, die uns im Bad Dürrheimer "Haus desBürgers" (einem schmucken Holzverschlag) zur Verfügung standen, als dawären: Ein von den Technikern auf der Bühne vergessener Werkzeugkasten,der uns dann folglich als Bühnendeko diente. Ausserdem das BadDürrheimer Heilwasser im 5 Liter Kanister auf der Bühne. Da konnten wiruns beim Konzert mit reizvollen Pieselgeräuschen nach Herzenslustnachzapfen. Es war uns selbstverständlich eine Freude und Ehre, dieNationalhymne von Bad Dürrheim, "Erleb' Bad Dürrheim live!", spontan inunser Programm aufzunehmen. Dieses kurverwaltungsgeförderteMarketing-Kleinod wurde dem Publikum, sowie den "Künstlern" nämlich sowieso schon vor und nach dem Konzert, sowie in der Pause in Endlosschleife um sämtliche Ohren gesäuselt. Da wollten wir uns natürlich auch nicht lumpen lassen.

...am 19. waren wir in Delmenhorst.Da kamen wir erstmal viel zu spät an, weil soooo tierisch Stau auf derA1 war. ...uuund sofort zum Soundcheck. Mannomann, Delmenhorst, Ihrhabt ja echt ne krasse Lichtanlage im Jugendzentrum installiert, dalegt so mancher Profi-Kabarett-Schuppen die Ohren an. Besonders gefieluns die handbetriebene Nebelpumpe, die wir von der Bühne aus bedienthaben. Leider ist jetzt auch der Nebel auf dem Publikumsfoto gelandet,wie Ihr seht, machste nix...Liebe Delmenhorsts und Delmenhorsterinnen:Der Abend war uns ein Knipp! Schön kross!
14. März in Marburg. Das war voll cool, ey! Die Besucher unseres dufte gefüllten Konzertes entschlossen sich nämlich, sicherheitshalber schonmal vor Beginndes Konzertes den ein oder anderen Schlussapplaus hinzulegen. Fallsnachher die Zeit nicht mehr reichen sollte, vastehste? Das hat uns sogefreut, dass wir spontan das Programm von hinten nach vorne singenwollten. Isja logisch! Wir haben uns dann aber doch für die klassischeReihenfolge entschieden, schliesslich hätten wir ja sonst auch mit demAfterShowBierchen beginnen müssen. Super Stimmung! Wahnsinnsabend.Vielen Dank! (Hab ich wohl keine zusammenhängenden Fotos geschossen, was? DieserMeinung war jedenfalls meine Foto-Software, seht selbst:
In Langenfeld am 1.war's traumhaft:Volle Bude und ein absolut partywilliges Publikum.Dieses Konzert war ja das letzte einer 3-Tages Tournee, sodass wirdankbar waren, von den Langenfeldern mit einem fetten Spass-Schubs indie 13tägige Konzertpause manövriert worden zu sein.
FEBRUAR 08Joujou, der Februar!
Das begann direkt am 1. Februar im Cabaret Queue. Dawar die Bude schonmal gutelaunemässig voll. Wir haben das lustigverdrahtete Geländer und die partywilligen Dortmunder bewundert. Warsehr schön bei euch...
...dann ging's erst am 23. weiter in Hamburg im Schmidt Theater mit einem kurzenKurzauftritt in der Mitternachtsshow. Wer erfindet eigentlich so'nZeug, dass man da so lange aufbleiben muss. Puh! Naja, wir haben dieZeit genutzt für ne lecker Bratzwoscht beim Lukullus. Aber wenn dannso'n volles Haus einen wieder aufweckt ist am Ende ja bekanntlich allesgut! Hier kommt das Foto:
am 28. waren wir dann in Hameln:Da ging's erstmal damit los, dass da vor dem Eingang zum Konzertsaal neSchaukel hing! Die hat unser Gerald, der alte Ton-Yeti sofort getestetund versuchte, sich mittels Zentrifugalkraft das Leben zu nehmen...sosah's jedenfalls von aussen aus. Als er dann die Nase voll hatte, gingsmitm Konzert los....war doch sehr schön, oder, liebe Hamelnerinnen undHamelner? Seht selbst:
einen Tag später, am 29. in Essen in der Zeche Carlwaren wir ...ähm... nicht so gut verkauft. Die hintere Hälfte des Saalswurde mit einem Tuch abgehängt und die Bestuhlung gliederte sich ein 2Hälften, nämlich:den linken Sektor:
...und, wer hätte das gedacht: Den rechten Sektor:
Aber alle Beteiligten auf Bühne, wie im Publikum schlugen sich wacker,so dass es dann ein prima Abend wurde, denke ich. Immerhin habt Ihr jaordentlich gewunken, liebe Essener, oder nich??? Und wir zurück!
JANUAR 08
Ja Wahnsinn!! Der Januar begann mit unserer ersten 2-Tagestour: Am 11.Januar in Wiesb..., äh, Wilhelmshaven waren wir beim Eintreffen im Pumpwerk erstmal total beeindruckt von dem Theater!
Sowas Verwinkeltes mit soviel Röhren hinzukriegen: Alle Achtung. Wirwurden zwar in Kenntnis gesetzt: "Wisst Ihr, die Wilhelmshavenerflippen nicht sofortaus, die hören sich das erstmal in Ruhe an...also nicht erschrecken."Da war das Publikum selbst aber ganz anderer Auffassung. Was 'ne Sause!Und die Besucherin des Abends: Anke aus der ersten Reihe,
dessen Mann nicht da war. Freut uns natürlich immer, wenn wir bei derShow unterstützt werden. Da kriegen selbst so gestandene Kerls wie wirfeuchte Augen!
(Draufklicken vergrössert das Bild)

---Am 12. waren wir dann in Bremerhaven...dass liess sich ganz gut an. Gross und Klein war angereist (wobeiGross eher aus Oldenburg kam...). Und dann -sozusagen als I-Tüpfelchenauf unserem Konzerte- gab's eine kleine Aufmerksamkeit derBremerhavener Stadtwerke: Ein ca. 20 minütiger Stromausfall in derzweiten Hälfe: Endlich mal a cappella ohne lästige Mikros..und unserModeratorenpeterle kam auch mal wieder ans Arbeiten. Es war uns einFest bei Notbeleuchtung! Liebe Bremerhavener! Euch Mast- undSchotbruch! Und immer 'ne Handvoll Strom unter der Steckdose, ne?(Draufklicken vergrössert das Bild)
---Am 16. in Schrambergim Schwarzwald war beim Eintreffen vor Ort der Feind schnellstenserkannt: Wie sollten wir die Leute aus den Stühlen singen, wenn es sichquasi um die bequemsten Fernsehsessel handelt, in denen sich je einPublikum lasziv räkeln durfte...aber da hatten wir den schwäbischenFleiss unterschätzt. Publikum sein nimmt der Schwabe offenbar sehrernst, nichtwahr, liebe Schramberger? Vielen Dank nochmal...(Draufklicken vergrössert das Bild)
---...17. Januar, St. Ingbert:In Soho in London soll ja ziemlich viel los sein...in Soho, St.Ingbert,ist aber deutlich mehr los. Daher auch die berechtigte Frage: Wie vielVerrückte passen in einen Schuhkarton? Um das herauszufinden, ludFlorian, der Soho-Boss zum Waschkraft-Kneipen-Stehkonzert ein.Anfängliche Besorgnis unsererseits, dass die Bierbestellungen lautergebrüllt werden, als wir singen können, waren bald ad acta gelegt.Während das Publikum auf den nicht vorhandenen Stühlen stand, standen wir dagegen auf den vorhandenenStühlen...nämlich dem flugs erfundenen "Solistenschemel", der unsereKarriere sicher noch um Jahrzehnte überdauern und die Kulturwelterschüttern wird. Da gehn dann jedenfalls ma von aus! Prima! Und Uff!(Draufklicken vergrössert das Bild)
---18. Januar in Remscheid-Lennepin der Klosterkirche: In der Klosterkirche sind wir ja immer besondersgerne: Da gibt's lecker Publikum und wahnwitzig gute Brötchen vormAuftritt. Das soll man nicht unterschätzen! Beides hält so gestandeneKünstlerchen wie uns quasi bei der Stange. Vor unserer 3-Tagestour nochleicht erschöpft, liessen wir uns erstmal in der Garedobe auf das Sofaplumpsen, um vorm Soundcheck noch ein Nickerchen zu machen: Jeder bekamcirca ne halbe Stunde auf dem Sofa zugeteilt, das musste reichen....hates ja dann auch, oder? Also wir hatten orntlich Spass!
---Am 26. Januar in Cellehatten einige von uns wieder mal keine Ahnung, was sie erwartet. Ich,zum Beispiel, war ja total platt, als ich sah, dass wir ein Konzert aufeinem umgebauten Bauernhof geben würden: Krass! Spätestens der Blickauf den bullernden Ofen allerdings war so entspannend, dass bei unsschon einiges an Vorfreude aufkam. Die Tür, durch die wir gehenmussten, um auf die Bühne zu gelangen, führte tatsächlich auf dendirekt angrenzenden Acker! Total cool, im wahrsten Sinne des Wortes!Das war das erste Mal, dass wir zu Konzertbeginn auf die Bühnelatschten und uns fragten, ob vielleicht Lehm an unseren Schuhenklebte! Ausserdem waren wir sehr begeistert, wie alle Cellerinnen,Celler und Zugereiste mitgegangen sind und unserem Moderatorenpeterdurch zahlreiches Hineinrufen viele kleine Aufgaben gestellt haben, dieModeration anzupassen! Das hält fit! Also, bei Euch im Schweinekoben,äh, Pferde- ,nee, Kartoffellager war's rrrichtich schön! Vielen Dank! (Da hab ich Depp den Blitz vergessen, daher nur einige Impressionen in verwackelt)


(Der Immo ist auf dem Bild auch gerade mal verwackelt...aber eher tonal...)

---Das letzte Konzert im Januar fand am 27.1. in Düsseldorf-Garathstatt! Ein prima Vorverkauf machte uns auf jeden Fall vorher schonmalgute Laune. In den ersten Reihen waren dann auch noch glücklicherweiseein paar begnadete Gigglerinnen und Giggler am Werk, sodass wir unsgleich zuhause fühlten. Dank sei noch der freundlichen Konrad gesagt,welche Peter immerhin als netten Sohn aufnehmen wollte. Das ist dochauch schon mal was, nichwahr? Bis hoffentlich bald!























